Asklepios Klinik Weißenfels verbessert Behandlungsqualität bei Herzkatheter-Eingriffen deutlich


Asklepios Klinik Weißenfels verbessert Behandlungsqualität bei Herzkatheter-Eingriffen deutlich

Weißenfels, 25. Juni 2026. Die Asklepios Klinik Weißenfels erreicht bei Herzkatheter-Behandlungen erneut hervorragende Ergebnisse und bestätigt damit ihren hohen Qualitätsanspruch in der medizinischen Versorgung. Im bundesweiten Vergleich belegt die Klinik einen starken dritten Platz.

Grundlage dafür sind aktuelle Auswertungen der Landesarbeitsgemeinschaft für sektorenübergreifende Qualitätssicherung Sachsen-Anhalt. Untersucht wurde die Sterblichkeit von Patienten innerhalb eines Jahres nach einer sogenannten perkutanen Koronarintervention, kurz PCI. Bei diesem Verfahren werden verengte oder verschlossene Herzkranzgefäße mithilfe eines Herzkatheters wieder geöffnet. Zum Einsatz kommt die PCI unter anderem bei Herzinfarkten oder anderen Durchblutungsstörungen des Herzens.

Die Auswertung gilt als wichtiger Qualitätsindikator für die kardiologische Versorgung. Die Asklepios Klinik Weißenfels konnte ihre Ergebnisse in den vergangenen Jahren weiter verbessern. Die Sterblichkeitsrate liegt inzwischen bei nur 0,63 Prozent. Damit befindet sich die Klinik deutlich unter dem bundesweiten Durchschnitt von 1,09 Prozent. Berücksichtigt wurden im aktuellen Vergleich ausschließlich Krankenhäuser mit mehr als 100 Eingriffen. Im landesweiten Vergleich von 21 Kliniken zählt Weißenfels zu den drei besten Einrichtungen.

„Solche Ergebnisse entstehen nicht zufällig“, sagt Dr. med. Burcin Özüyaman, Chefarzt der Klinik für Kardiologie und Intensivmedizin. „Sie sind das Ergebnis eingespielter Abläufe, großer Erfahrung unseres Teams und einer kontinuierlichen Weiterentwicklung unserer Behandlungsmöglichkeiten.“

Moderne Technik und erfahrene Spezialisten

Ein wichtiger Grund für die positive Entwicklung ist nach Angaben der Klinik das Zusammenspiel aus qualifiziertem Personal, klaren Behandlungsabläufen und moderner Medizintechnik. In der Asklepios Klinik Weißenfels werden jährlich zwischen 300 und 450 Stent-Behandlungen durchgeführt. Dabei werden verengte Herzkranzgefäße mithilfe eines Katheters erweitert und in vielen Fällen mit einem Stent dauerhaft offengehalten.

Diese hohe Zahl an Eingriffen sorgt für viel Erfahrung bei der Versorgung von Herzpatienten. Zusätzlich investiert die Klinik regelmäßig in moderne technische Ausstattung. Seit 2026 steht in Weißenfels eine neue Herzkatheter-Anlage zur Verfügung. Sie ermöglicht detailliertere Bilder der Herzkranzgefäße und arbeitet zugleich mit geringerer Strahlenbelastung als frühere Systeme.

Bei besonders schwer erkrankten Herzpatienten nutzt die Klinik seit 2025 außerdem eine sogenannte Impella-Pumpe. Diese sehr kleine Herzpumpe wird über einen Katheter eingesetzt und kann die Pumpfunktion des Herzens vorübergehend unterstützen. Dadurch werden Herz und Kreislauf entlastet, während die Versorgung der Organe mit Blut und Sauerstoff aufrechterhalten bleibt.

Unterstützung bei schweren Notfällen

Zum Einsatz kommt diese Technologie unter anderem bei Hochrisiko-Eingriffen oder bei Patienten mit kardiogenem Schock. Dabei handelt es sich um eine lebensbedrohliche Situation, in der das Herz den Körper nicht mehr ausreichend mit Blut versorgen kann. Moderne Unterstützungssysteme können in solchen Fällen helfen, Herz und Kreislauf zu stabilisieren und wertvolle Zeit für die weitere Behandlung zu gewinnen.

Weitere Informationen zur Klinik für Kardiologie der Asklepios Klinik Weißenfels gibt es unter:

https://www.asklepios.com/weissenfels/experten/kardiologie-rhythmologie-interventionelles-zentrum/